moviefans.de !!! Dragonball
Dragonball
Aktuelles
Chat
Darsteller
DVD & Video
Lexikon
Links
Literatur
Merchandise
Soundtrack
Spiele
Trailer

moviefans
Zur Startseite
Unterstützen Sie WWW.MOVIEFANS.DE mit einer Bestellung über unsere Partner...Jetzt kostenlos eintragen und entdeckt werden! Sofort suchen, sofort finden - und direkt buchen!moviefans.de @ A-Z
Dragonball
Akira Toriyama



Akira Toriyama - von Disneys Dalmatinern zum Manga-Kult

Am 5. April 1955 geboren auf Honshu, der größten japanischen Insel, war Akira Toriyama bereits als Kind be-geisterter Comic- und Zeichentrickfan. Mit Walt Disneys "101 Dalmatiner" kam dann die Initialzündung, selbst den Stift in die Hand zu nehmen und die ersten eigenen Zeichnungen zu Papier zu bringen. Keine Frage, wenn er einmal erwachsen sein würde, dann wollte er unbedingt ein bekannter Zeichner sein. Nach der regulären Schulzeit perfektionierte er sein Talent im Design Department der Prefectural Industrial High School, danach arbeitete er in einer Werbeagentur. 1977 dann die große Chance. Das japanische Manga-Magazin "Shonen Jump" engagierte ihn als Zeichner, 1978 wurde seine erste Kurzgeschichte "Wonder Island" veröffentlicht. Die Story: Ein Höhlenmensch, eine Hexe und ein König erleben allerlei witzige und wundersame Abenteuer.

...Ursprung in den alten Geschichten vom Affenkönig...

Der Mix aus Phantasie, Action und viel Humor kam an, Akira Toriyama durfte schon bald seine eigene große Fortsetzungsserie zeichnen: "Dr. Slump", die Geschichte um einen ebenso zerstreuten wie intelligenten Wissenschaftler, der sich selbst eine Roboterfrau baut und mit dieser fortan seinen vielen Gegenspielern ordentlich einheizt. Ein großer Erfolg: Die Serie startete Anfang 1980 und lief bis August 1984. "Dr. Slump"-Bücher und Anime-Serien folgten.

Parallel zur Arbeit an "Dr. Slump" zeichnete Toriyama weiterhin Kurzgeschichten. Eine von ihnen, "Dragon Boy" (erschienen im Magazin "Fresh Jump"), wurde zum Vorläufer des im November 1984 gestarteten Erfolgsepos "Dragonball". Bei aller Phantasie, die der Zeichner in seine Geschichten investierte, war "Dragon Boy" und später "Dragon Ball" ursprünglich als Parodie auf die alte chinesische Legende vom Affenkönig Su-Wu-Kong angelegt, die in ganz Asien bekannt ist. Der kleine Held Son-Goku sah in den ersten Skizzen noch wie ein richtiger kleiner Affe aus. Da ihm die Ähnlichkeiten mit dem Originalstoff dann doch zu deutlich wurden, verwarf Toriyama diesen Ansatz und zeichnete Son-Goku als ganz normalen kleinen Jungen. Geblieben ist Son-Gokus Affenschwanz und viele Reminiszenzen an die alte Legende, wie verschiedene Nebenfiguren und Episoden, die ihren Ursprung in den alten Geschichten vom Affenkönig haben. So entstammt z.B. der brennende Berg des Rinderteufels, der nur mit einem magischen Fächer gelöscht werden kann, der historischen Vorlage - nur "Bratpfannenberg" hieß er dort noch nicht.

...Von einer Humorserie mit Actioneinlagen zur Actionserie mit viel Humor...

"Dragonball" brach alle Rekorde. Ursprünglich sollte die Saga 2.000 Seiten umfassen - für japanische Verhältnisse wenig - bis 1995 wurde sie jedoch auf über 7.000 Seiten erweitert. Bereits im ersten "Dragonball"-Jahr brach eine wahre Hysterie in Japan aus. Berge von Fanpost bekam die Redaktion des Manga-Magazins "Shonen Jump" (hier erschien "Dragonball" erstmals), im ganzen Land wurden Fanclubs gegründet, "Dragonball" etablierte sich bei den Kids schnell als die absolute Nummer 1. Das Fernsehen reagierte prompt: Bereits im Februar 1986 lief dort die erste Staffel des Animes an. Zusammen mit den Nachfolge-Animes "Dragonball Z" und "Dragonball GT" entstand über 500 TV-Folgen und 16 Filme. Dabei änderte sich das Konzept der Geschichte immer stärker von einer Humorserie mit Actioneinlagen zur Actionserie mit viel Humor. Als Anime umgesetzt, sorgten "Dragonball" und "Dragonball Z" nach dem überwältigenden Erfolg in Japan auch in den USA und Europa für hervorragende Einschaltquoten, ab Sommer 2001 sorgte RTL II mit der Ausstrahlung der "Dragonball"-Serie zur besten Sendezeit auch in Deutschland für ein wahres "Dragonball"-Fieber.

In seiner Heimat wird Akira Toriyama inzwischen als einer der erfolgreichsten Künstler gefeiert. Als einzigem Comic-Künstler gelang es ihm, mit seinen Werken bis ins Nationalmuseum für moderne Kunst in Tokio zu kommen. Eine Toriyama-Ausstellung, die bereits 1993 auf Tournee ging, lockte über 3,5 Mio. Besucher an. Zusammen mit dem Team seines "Bird-Studios" für Manga und Anime (Toriyama heißt "Berg der Vögel") hat Toriyama nach "Dragonball", "Dragonball Z" und dem Nachfolger "Dragonball GT" auch eine Fortsetzung zu "Dr. Slump" ("New Dr. Slump") und ein neues Manga namens "Sandland" entwickelt und gezeichnet. Nebenbei hat er bei der grafischen Gestaltung von Computerspielen wie etwa "Dragon Quest" oder "Tobal" mitgewirkt.

Trotz oder vielleicht gerade wegen seines großen Erfolgs ist der Künstler ein recht scheuer und zurückgezogener Mensch geblieben, der nur ungern im Rampenlicht steht und das einfache Landleben der hektischen Großstadt vorzieht. In Interviews gibt er sich bescheiden: Seine Kreativität sei einfacher Pragmatismus, es fiele ihm nun einmal leichter, frei erfundene Gegenstände und Figuren zu zeichnen als sich an realen Dingen orientieren zu müssen. Nur einen Luxus leistet sich Toriyama von Zeit zu Zeit. So wie Alfred Hitchcock einst regelmäßig in seinen Filmen auftauchte, zeichnet Toriyama sich selbst in seinen Geschichten - als kleiner Roboter.


m o v i e f a n s . d e

Disclaimer | FAQ | Kontakt | Impressum

E-Mail - info@moviefans.de
Homepage - http://www.moviefans.de

Lexikon
Dragonball

Akira Toriyama

Akira Toriyama
Amazon
Bücher, Musik, DVD
PC- & Videospiele, etc.

Schnellsuche

Suchbegriff

moviefans