John Carter of Mars









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John Carter of Mars
Literatur

Acrus Online schreibt...
Edgar Rice Burroughs ist bei uns hauptsächlich durch seine TARZAN-Romane bekannt. Das der amerikanische Autor, dessen weltweite Auflagestärke so hoch ist, das man sie nicht mal mehr genau festlegen kann, auch noch andere Sachen geschrieben hat, ist in Deutschland etwas untergegangen. So stammen Orte und Welten wie Pellucidar oder Opar aus seiner Feder. Aber auch das Sonnensystem war vor ihm nicht sicher, wie die Mars- und Venus-Romane zeigen.
John Carter, ehemaliger Offizier im amerikanischen Bürgerkrieg wird auf geheimnisvolle Weise auf den Mars verschlagen, wo er an der Seite von illustren Gefährten Abenteuer besteht, die einen Leser auch noch über achtzig Jahre nach ihrer Entstehung zu fesseln vermögen. Zwar mutetet der Schreibstil heute etwas antiquiert an, aber dennoch kann sich der Leser den eindringlichen Beschreibungen des Lebens auf dem Mars nicht entziehen. Obwohl man heute genau weiß, wie es auf der vierten Welt des Sonnensystems aussieht, bieten die Romane mehr als nur bloße Unterhaltung. Hier wird zum ersten Mal jenes Handwerkszeug angewandt, dass heute bei vielen als klischeehaft gilt. So findet man Elemente von Sword & Socery genauso wie harte SF, die sich auf den wissenschaftlichen Stand des ersten Jahrzehnts unseres Jahrhunderts stützt. So füllen riesige Luftschifflotten den Himmel über Barsoom und für den Luftkampf werden auch Düsenflugzeuge benutzt.
Die legendären John Carter-Romane haben im Werk des Autors einen besonderen Stellenwert. PRINCESS OF MARS ist der erste Roman, den der Autor je geschrieben (was man ihm auch anmerkt). Aber schon hier spürt man seine sprühende Fantasie. Immer wieder steuert er Carter in ausweglose Situationen, aus die er mit großer Mühe befreien kann. Einen herben Nachgeschmack hinterlässt allerdings die penetrante Stilisierung des Helden, die hier noch intensiver stattfindet wie bei den TARZAN-Romanen. Dennoch sollte man den nicht den Stellenwert der John Carter-Romane für die SF-Literatur vergessen. Diese Art von Literatur ist jene, die Autoren wie Isaac Asimov oder Philip José Farmer in ihrer Jugend gelesen haben und von denen sie beeinflußt wurden.
Der Leipziger Kranichborn Verlag wollte mit einer eigenständen John Carter-Buchreihe die Serie auch in Deutschland etablieren. Doch leider brachten es die ungekürzten Neuübersetzungen leider nur auf zwei Bücher. Schade.
Edgar Rice Burroughs
John Carter vom Mars Die Prinzessin vom Mars
Taschenbuch
(1996)
Edgar Rice Burroughs
John Carter vom Mars Die Götter des Mars
Gebundene Ausgabe
(1996)
Nach einem langen Exil auf der Erde ist John Carter endlich auf seinen geliebten Mars zurückgekehrt, doch die schöne Dejah Thoris, die Frau, die er liebte, ist verschwunden. Nun war er im legendären Eden des Mars gefangen - einem Eden, dem niemand je lebendig entrann...
Edgar Rice Burroughs
John Carter vom Mars Der Kriegsherr des Mars
Gebundene Ausgabe
250 Seiten (1998)

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