Republik Malta

Chronik



Um 5200 v. Chr.
Die Mittelmeerinseln Malta und Gozo werden (wahrscheinlich) erstmals vom nur 95 Kilometer entfernten Sizilien aus besiedelt.
(Die heutige Inselrepublik Malta nimmt mit rund 316 Quadratkilometern Fläche den 184. Weltrang ein. Neben der Hauptinsel Malta mit knapp 246 Quadratkilometern gehören noch die Inseln Gozo [67 Quadratkilometer) und Comino [2,7 Quadratkilometer) sowie die unbewohnten winzigen Eilande Cominotto und Fifla zum Staatsgebiet.)

Ab 4000 v. Chr.
Auf Malta und Gozo werden aus gewaltigen Steinen Tempelbauten errichtet (Megalithkultur).

Ab 2000 v. Chr.
Nachdem die maltesischen Inseln rund 500 Jahre menschenleer waren - die Bevölkerung starb möglicherweise infolge einer Epidemie aus -, erfolgt wiederum von Sizilien aus eine Neubesiedlung.

Ab 1100 v. Chr.
Das Seefahrervolk der semitischen Phönizier (Phöniker) gründet in den Naturhäfen der Mittelmeerinsel, die es „Malet“ – „Zufluchtsort“ nennt, Handelsstützpunkte.

Ab 8. Jahrhundert v. Chr.
Die maltesischen Inseln werden von Griechen besetzt.

6. Jahrhundert v. Chr.
Das strategisch wichtige Malet wird Kolonie von Karthago mit der gleichnamigen Hauptstadt.
(841 v. Chr. von den Phöniziern an der Küste des heutigen Tunesien gegründet; stieg dank seiner günstigen Lage schnell zur reichsten und einflußreichsten Metropole im westlichen Mittelmeer auf und dehnte seinen Handelsraum auf die afrikanische Atlantikküste bis hinunter zu den Kanarischen Inseln aus. Mit Hilfe von Söldnern eroberten die Karthager [Punier] nicht nur das Gebiet des heutigen Nordtunesien, sondern drangen bis nach Sardinien, Sizilien und Spanien vor.)

218 v. Chr.
Die Römer erobern Malta unter dem Feldherrn T. Sempronius Malet im „Zweiten Punischen Krieg“ (218-201) gegen Karthago und nennen die Insel „Melita“ (Honiginsel). Die phönizisch-punische Sprache bleibt jedoch erhalten und wird zur Grundlage der heutigen Sprache (Maltesisch).

30. v. Chr.
Von Rom erhält Melita Bürgerrecht.

60 n. Chr.
Der Apostel Paulaus erleidet auf seinem Weg in die römische Gefangenschaft Schiffbruch vor Malta. Während seines dreimonatigen Aufenthalts christianisiert er die Inselbevölkerung einschließlich des römischen Statthalters Publius, den er zum ersten Bischof der Insel macht.

3. Jahrhundert n. Chr.
Der Name „Malta“ taucht erstmals auf.

439
Die maltesischen Inseln werden von den Ostgoten erobert und geplündert, denen 494 die germanischen Vandalen folgen

533
Die Vandalen werden von den oströmischen Truppen unter Führung Belisars, dem Feldherrn von Kaiser Justinian I., vertrieben, und die maltesischen Inseln werden in das Oströmische (Byzantische) Reich (Hauptstadt Konstantinopel) eingegliedert.

August 870
Moslemische Araber besetzen die maltesischen Inseln (und wenig später Sizilien), machen die Hauptinsel zu einem Umschlagplatz des Sklavenhandels und islamisieren die Bevölkerung. Die Hauptstadt Melita wird geteilt: Der strategisch günstige Teil auf einem Plateau wird befestigt und unter dem Namen „Mdina“ („von Mauern umgebener Platz“) zum Verwaltungssitz. Der Rest wird „Rabat“ („dort, wo die Pferde stehen“) genannt.

1091
Der Normanne Roger I., der 1060 als Herzog Robert Guiscard die Araber aus Sizilien verjagt hat, erobert nun auch die maltesischen Inseln, gliedert sie in sein Königreich Sizilien und damit wieder in die christliche Welt ein. Die Herrschaft wird von seinem Nachfolger Roger II. (1105-54), der das Reich um Süditalien erweitert, gefestigt. Malta erlebt eine Zeit wirtschaftlicher und sozialer Blüte.

1194
Die maltesischen Inseln und Sizilien fallen durch die Heirat Konstanzes, der Enkelin von Roger, mit Heinrich VI. an das deutsche Herrschergeschlecht der Hohenstaufer. Heinrich ordnet die Zwangschristianisierung der noch islamischen Malteser an und beendet damit endgültig den arabischen Einfluß.

1268
Nach dem Erlöschen der Staufer-Dynastie fallen die maltesischen Inseln und Sizilien als Erbgut an das französische Haus Anjou.

1284
Die maltesischen Inseln kommen als Erbgut in den Besitz des auch auf Sizilien herrschenden spanischen Hauses Aragón.

1412
Die maltesischen Inseln fallen durch Heirat an die spanische Linie der Habsburger.

1429
Die Inseln Malta und Gozo werden von nordafrikanischen Seeräubern vollkommen verwüstet. Die Bevölkerung zieht sich von den küstennahen Orten in Höhlen der unzugänglichen Inselgegenden zurück.

1530
Karl V. – er entstammt dem Hause Habsburg, ist seit 1516 als Carlos I. König von Spanien und seit 1519 Kaiser des „Heiligen Römischen Reichs“ – vergibt die maltesischen Inseln dem von den Osmanen (Türken) von Rhodos vertriebenen Johanniterorden als „ewiges Lehen“, der sich nun „Malteserorden“ nennt und Malta dank seiner Flotte zum „Schutzschild Europas“ gegen die Türken macht.
(Mitte des 11. Jahrhunderts stifteten Kaufleute aus Süditalien in Jerusalem das Spital „Sankt Johannes“ zur Pilgerbetreuung und Krankenpflege. Gerard, der zu Beginn des 12. Jahrhunderts Leiter des Spitals war, rief den geistlichen Ritterorden der Johanniter ins Leben, der 1113 von Papst Paschalis II. anerkannt wurde und fortan seine Hauptaufgabe in der Teilnahme an den Kreuzzügen sah. Nachdem die Kreuzritter 1291 auch aus Akko, dem letzten Stützpunkt der Christen im Heiligen Land, verjagt worden waren, ließen sich die von einem Großmeister gelenkten Johanniter zunächst auf Zypern nieder, ab 1306 auf Rhodos, bis sie 1522 von den islamischen Türken auch von dort vertrieben wurden.)

Ab Mai 1565
Der Malteserorden widersteht einer viermonatigen der Belagerung durch das osmanische Heer von Sultan Suleiman II. dem Prächtigen (1520-66). Wegen früheinsetzender Herbststürme muß sich die türkische Flotte unverrichteter Dinge zurückzuziehen. Großmeister Jean Parisot de la Vallette beginnt mit finanzieller und technischer Hilfe aus ganz Europa mit der Befestigung der Hauptinsel gegen eine befürchtete neue Türkeninvasion im kommenden Frühjahr, die jedoch ausbleibt, und legt u.a. den Grundstein für das Bollwerk „Valletta“.

1571
Die Festungsstadt Valletta löst Mdina als Hauptstadt von Malta ab.

7. Oktober 1571
Nach Teilnahme an der Seeschlacht von Lepanto – die Flotte des Sultan Selim II. wird vernichtend geschlagen, wodurch die bisherige Vorherrschaft der Osmanen im Mittelmeer verlorengeht – erlebt der Ordensstaat Malta eine politische und kulturelle Blütezeit. In den nächsten zweihundert Jahren läßt der Malteserorden die Festungsanlagen auf Malta ständig modernisieren und gibt den Bau zahlreicher Kirchen und Paläste in Auftrag.

1585
Valletta wird Universitätsstadt.

1614
Großmeister Alof Wignacourts läßt von Mdina eine Wasserleitung in die Hauptstadt Valletta verlegen.

1676
Eine Pestepidemie fordert auf Malta mehr als 10.000 Tote.

1775
Ein Aufstand der maltesischen Bevölkerung gegen die seit 1530 bestehende Herrschaft des Malteserordens schlägt fehl.

11. Juni 1798
Um ein Blutvergießen zu vermeiden, übergibt Großmeister Ferdinand von Hompesch ohne den Versuch einer Gegenwehr Malta an Napoleon Bonaparte, der selbst jedoch nur sechs Tage auf der Insel bleibt. Die von ihm auf Malta stationierte Truppe plündert Kirchen und Klöster. Die Johanniter verlassen mit ihrem beweglichen Besitz die Insel und lassen sich in Rußland nieder, wo ihnen Zar Paul I. große Ländereien übereignet hatte.

5. September 1800
Die Briten unter der Führung von Admiral Lord Nelson, von der maltesischen Untergrundbewegung zu Hilfe gerufen, erreichen durch eine Blockade die Kapitulation und den Abzug der Franzosen und besetzen Malta. Dies führt zu Auseinandersetzungen zwischen Großbritannien und Rußland. (Der russische Zar Paul I. war kurz zuvor Großmeister des Malteserordens geworden.)

März 1802
Im „Vertrag von Amiens“ wird entschieden, Malta dem Malteserorden zurückzugeben. Die Durchführung scheitert jedoch wegen der einsetzenden Auflösung des Ordens. Somit bleibt Malta weiterhin De-facto-Protektorat der Briten.

1815
Nach der der endgültigen Niederlage Napoléons werden die maltesischen Inseln von den europäischen Großmächten im „Frieden von Paris“ Großbritannien als Kronkolonie zugesprochen.
In der Folgezeit spielt die Insel während verschiedener militärischer Unternehmungen Englands eine bedeutende strategische Rolle, ebenso als Nachschubbasis für die britische Handelsflotte.

1827
Großbritannien macht Malta zum Hauptstützpunkt seiner „Royal Navy“.

1848
Die britische „Royal Navy“ nimmt auf Malta das erste Trockendock in Betrieb.

Mitte 19. Jahrhundert
Die Bevölkerung der maltesischen Inseln ist auf rund 120.000 Menschen angewachsen. (1999: rund 375.000)

1869
Mit der Eröffnung des Suezkanals gewinnt Malta an Bedeutung als Zwischenhafen und Kohlebunkerstation auf dem Seeweg nach Indien.

1883
Zwischen Valletta und der alten Hauptstadt Mdina nimmt eine Eisenbahnlinie ihren Betrieb auf.

Ab 1914
Während des Ersten Weltkriegs dient Malta den Alliierten als Stützpunkt und Ausgangsbasis für Aktionen gegen die deutsche U-Boot-Flotte. Zudem ist Malta eine bedeutende Lazarettstation.

1921
Großbritannien gewährt Malta nach langjährigen Konflikten beschränkte innere Selbstverwaltung, die jedoch 1930 bis 1932 und ein weiteres Mal von 1933 bis 1936 aufgrund von Unruhen ausgesetzt wird.

Ab 1941
Während des Zweiten Weltkriegs stellt das von den Briten stark befestigte Malta ein Hindernis für den deutsch-italienischen Nachschub an die Afrika-Front dar und ist deshalb bis 1943 Ziel von mehr als 2.000 Luftangriffen sowie auch von Bombardements von See aus, die sich im Frühjahr 1942 zur totalen Blockade steigern. Mindestens 1.500 Malteser kommen ums Leben. Erst im August gelingt es einem britischen Geleitzug, die hungernde maltesische Bevölkerung, die sich verbissen gegen die Deutschen und ihre Verbündeten wehrt, mit Lebensmitteln zu versorgen.

Ab 1945
Großbritannien investiert in den Wiederaufbau der fast total zerbombten Hauptstadt Valletta und der völlig zerstörten Hafenanlagen auf Malta rund 30 Millionen Pfund. Für die heldenhafte Verteidigung während des Kriegs wird den Maltesern das Britische Georgskreuz verliehen, das seither die weiß-rote Landesflagge ziert.

1947
Großbritannien gewährt Malta volle innere Autonomie und baut die Hauptinsel zum modernen Flottenstützpunkt aus.

5. Mai 1964
In Vorbereitung auf die bevorstehende Entlassung Maltas in die Unabhängigkeit erhält Malta eine per Referendum gebilligte, von Regierungschef Georgio Borg Olivier (Nationalist Party/NP) vorgeschlagene Verfassung, die Malta zur konstitutionellen Monarchie unter der britischen Krone im British Commonwealth of Nations macht und die Katholische Kirche zur Staatskirche erklärt.

21. September 1964
Großbritannien entläßt Malta im Rahmen des Commonwealth in die Unabhängigkeit. Staatsoberhaupt ist die britische Königin Elizabeth II., vertreten durch einen einheimischen Gouverneur. Der seit 1962 als Regierungschef amtierende Georgio Borg Olivier wird Premierminister.
Gegen Überlassung von Marinestützpunkten erhält der junge Staat von London umfangreiche Finanzhilfe.

5. Dezember 1970
Malta schließt ein Assoziierungsakommen mit der Europäischen Gemeinschaft (EG).

14. Juni 1971
Nach dem Wahlsieg der „Labour Party“ (LP/Arbeiterpartei) wird der Sozialist Dom Mintoff Premierminister, der Malta eher autokratisch regiert und eng mit Libyen und der UdSSR sowie z.T. auch mit der VR China zusammenarbeitet.

26. März 1972
Ein neuer Truppenstationierungsvertrag mit Großbritannien sieht neben britischen auch NATO-Finanzhilfen vor sowie EG-Mittel für Industrialisierungsprojekte, wogegen Malta den Briten und der NATO weiterhin militärische Präsenz bis 1979 gestattet und sich verpflichtet, keinem Warschauer-Pakt-Staat militärisch nutzbare Anlagen zu überlassen.

13. Dezember 1974
Eine neue Verfassung wandelt Malta zur parlamentarischen Republik. Erster Staatspräsident ist Sir Anthony Mamo.

27. Dezember 1976
Antony Buttigieg wird nach seiner Wahl durch das Parlament für die nächsten fünf Jahre zum Staatspräsidenten der Republik Malta.

31. März 1979
In Übereinstimmung mit den Vereinbarungen von 1972 endet die miltärische Präsenz Großbritanniens und der NATO auf Malta. Die britischen Werftanlagen werden verstaatlicht.

11. März 1980
Malta unterzeichnet ein Verteidigungsabkommen mit Libyen.

26. Januar 1981
Malta genehmigt der UdSSR die Nutzung seiner Häfen.

16. Februar 1982
Agatha Barbara wird Staatspräsidentin der Republik Malta.

11. März 1983
Italien ratifiziert einen Vertrag, in dem es die Neutralität Maltas garantiert.

29. Juni 1983
Per Gesetz werden in Malta alle Kirchengüter enteignet.

21. Dezember 1984
Nach dem Rücktritt von Dom Mintoff wird sein Parteifreund Carmelo Mifus Bonnici neuer Regierungschef der Republik Malta.

1987
Neutralität und Blockfreiheit der Republik Malta werden in der Verfassung verankert.

12. Mai 1987
Edward Fenech Adami wird nach dem Wahlsieg seiner konservativen „Nationalist Party“ (Nationale Partei) – sie trat im Wahlkampf für eine stärkere Hinwendung zu Westeuropa sowie für eine Beendigung des „Kulturkampfes“ gegen die Kirche ein – über die „Labour-Party“ (Arbeiterpartei) Regierungschef der Republik Malta.

4. April 1989
Vincent Tabone (NP) wird neues Staatsoberhaupt der Republik Malta.

Mai 1990
Papst Johannes Paul II. besucht Malta.

Juli 1990
Die Republik Malta stellt einen formellen Aufnahmeantrag in die Europäische Gemeinschaft (EG).

22. Februar 1992
Bei Parlamentswahlen siegt erneut die Nationalist Party von Regierungschef Edward Fenech Adami, der somit für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt wird.

1993
Die EG befürwortet den Beitritt Maltas.

1994
Das Europäische Tierhilfswerk fordert von der maltesischen Regierung, den Massenabschuß von Zugvögeln zu verhindern. Auf den maltesischen Inseln, die auf der Vogelzugroute liegen, werden jährlich rund drei Millionen Singvögel abgeschossen.

4. April 1994
Ugo Mifsud Bonnici (NP) wird neuer Staatspräsident der Republik Malta.

25. Oktober 1996
Die sozialistische Labour-Party siegt bei den Parlamentswahlen über die konservative Nationalist Party von Edward Fenech Adami. Alfred Sant wird neuer Ministerpräsident. Er zieht wenige Tage später den Aufnahmevertrag Maltas in die Europäische Union zurück und erklärt auch den Austritt der Republik aus dem NATO-Programm „Partnerschaft für den Frieden“, um die Neutralität und den nationalen Charakter des Mittelmeerinselstaates zu wahren.

1996
Hauptdevisenbringer der Republik Malta ist der Tourismus, der in den letzten zehn Jahren sprunghaft angestiegen ist.

9. Juni 1997
Zwei Türken kapern ein maltesisches Flugzeug mit 74 Passagieren an Bord kurz nach dem Start in Valletta – die Maschine sollte nach Istanbul fliegen – und zwingen den Piloten zum Flug und zur Landung in Deutschland (Köln). Drei Stunden später ergeben sich die Luftpiraten der Kölner Polizei. Als Motiv für ihre Tat geben sie an, den Papst-Attentäter Ali Agca grüßen zu wollen.

5. September 1998
In der Republik Malta gewinnt die Nationalist Party bei der vorgezogenen Parlamentswahl 35 von insgesamt 65 Sitzen. Regierungschef wird ein weiteres Mal Edward Fenech Adami.

15. September 1998
Malta erneuert den Antrag auf Aufnahme in die Europäische Union, der 1996 von der Regierung unter Alfred Sant zurückgezogen worden war.

31. Dezember 1998
Die Auslandsverschuldung der Republik Malta liegt derzeit bei rund 950 Millionen US-Dollar. Hauptdevisenquelle Maltas ist nach wie vor der Fremdenverkehr. 1998 brachten etwa 1,1 Millionen Urlauber eine Einnahme von rund 230 Millionen Maltesischer Lire (Lm).

4. April 1999
Guido de Marco (NP), vom Parlament zum neuen Staatspräsidenten der Republik Malta gewählt, löst Ugo Mifsud Bonnici im Amt ab.

15. Februar 2000
Zwischen Malta und der Europäischen Union werden – zeitgleich mit Bulgarien, Lettland, Litauen, Rumänien und der Slowakei – offizielle Beitrittsverhandlungen aufgenommen.

31. Dezember 2000
Nach Angaben der Regierung in Valletta haben im Jahr 2000 rund 1,2 Millionen Ausländer, überwiegend Europäer und davon wiederum die meisten aus Großbritannien, die Inselrepublik Malta besucht. Die Tourismusbranche, seit Jahren Hauptdevisenbringer, kann somit gegenüber 1999 einen weiteren Zuwachs von fast fünf Prozent verzeichnen.

8. Mai 2001
Dritte und letzte Station der 93. Auslandsreise von Papst Johannes Paul II. ist (nach Griechenland und Syrien) die Mittelmeerinsel Malta, wo er in der Hauptstadt Valletta von Präsident Guido di Marco begrüßt wird. Während einer Messe vor über 100.000 Gläubigen spricht das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche zwei Priester und eine Nonne aus Malta selig.