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Herzog William der Letzte



Herzog William der Letzte lässt sich nicht lumpen, wenn es darum geht, das Herz einer Frau im Sturm zu erobern... Er ist schwer beeindruckt von der Schönheit von Königin Metapha...

Weitere Infos bietet das Begleitbuch Thesen - Hintergründe - Analysen



Sky Du Mont spielt Herzog William den Letzten...



Interview mit Sky Du Mont...

Was gibt's zu sagen über "William, den Letzten"? Er ist ein Schöngeist, er ist sportbegeistert, schönen Frauen zugetan...
... was ihn ja noch nicht von der Mehrheit der Männer auf dieser Welt unterscheidet. Wir haben lange überlegt wie wir es hinkriegen, dass William ganz anders ist, als Santa Maria aus "Schuh des Manitu". Und dann sind wir darauf gekommen, dass er immer so waaahnsinnig gelangweilt ist. Ein bisschen gequält, wehleidig. Der Tag ist schrecklich lang für ihn, und es passiert so gar nichts... . Eigentlich ist er ein richtiges Arschloch. Aber ein lustiges, hoffe ich. Es hat jedenfalls unglaublichen Spaß gemacht, ihn zu spielen.

Vielleicht ist es einfach der morgendliche Blick in den Spiegel, der ihn so wehleidig macht... Wie lebt sich mit einer solchen Nase?
Das war sehr schwer. Die ist ja aus Gel, nicht aus Gummi. Das heißt: Das Zeug schmilzt, wenn es warm ist. Nun hatten wir ja einen Sommer, der nicht nur warm, sondern tropisch war. Und alle drei Stunden fing diese Nase an zu schmelzen und sah einfach scheiße aus. Nachdem ich morgens immer schon zweieinhalb Stunden in der Maske saß - lange vor den Frauen, was bei mir etwas heißt - war das ziemlich mühsam. Das zweite war: Wenn du eine normale Nase hast, also beispielsweise die eigene, kannst du trinken und alles. Jetzt musste ich also mit einer Nase leben, die einen guten Zentimeter länger war. Und plötzlich hing sie ständig im Kaffee oder stieß am Rand der Tasse an...

Und dann noch das Gebiss...
Nein, nein! Das war mein eigenes, das ist nun mal so.

William veranstaltet ein Ritterturnier, um Königin Metapha zu gewinnen. Wäre es nicht eine nette Idee, die alte Sitte wieder einzuführen, so um schöne Frauen zu kämpfen?
Nee! Nicht mehr in meinem Alter! Dann würden mich ja ständig irgendwelche 22jährigen Ritter vom Pferd hauen. Finde ich gar nicht gut.

Aus Sicht der Fans gehört Sky du Mont doch auf jeden Fall zu einem Film von Bully...
Naja... Das ist vielleicht etwas übertrieben. Für mich war natürlich der erste Film mit Bully ein Riesenerfolg. Über-haupt war das eine sensationelle Konstellation: Erst "Eyes wide shut" mit Stanley Kubrick, direkt danach "Der Schuh des Manitu". Für einen Schauspieler ist das wie ein Sechser im Lotto. Das passiert nicht oft im Leben. Und eins muss ich einfach noch mal sagen: Bully hat etwas getan, was ich ihm sehr hoch anrechne. Er hätte alleine Anspruch auf die "Manitu"-Lorbeeren erheben können. Er hat schließlich geschrieben, produziert, Regie geführt und eine Doppelrolle gespielt. Aber er hat uns mitgenommen bei seinem Erfolg. Durch ihn haben wir einen Bambi und einen Comedy-Preis im Regal stehen. Und das ist nicht selbstverständlich.

Was hat sich für Dich verändert, seit "Schuh des Manitu"?
Es gab mich natürlich vorher schon, aber den Film sehe ich ganz klar als Meilenstein in meiner Karriere. Weil ich so spielen durfte, wie mich die Leute noch nicht gesehen haben. Und in dem neuen Film ist das noch extremer, weil es noch einen Schritt weitergeht.

Inwiefern?
Der Santa Maria war ernster. Er tanzt witzig, er sagt witzige Sachen, aber er ist nicht der komplett komische Part. "William der Letzte" dagegen ist eine echte Komiker-Rolle.

Du hast in Deiner Karriere schon mit vielen großen Regisseuren gedreht. Wie unterscheidet sich die Arbeit mit Bully beispielsweise von der mit Stanley Kubrick?
Wenn ich jetzt antworte, werden die Leute sagen: Uuuuh - fehlt nur noch das Streichorchester im Hintergrund... . Aber das erstaunliche für mich ist: Bully und Kubrick haben eine gewisse Ähnlichkeit. Nicht, dass Bully schon so geniale Filme macht, wie Stanley Kubrick. Dazu ist er noch viel zu jung. Aber sie sind sich ähnlich in ihrem Streben nach Perfektion. Bully kommt ans Set und hat den Film fertig im Kopf. Und eigentlich möchte er schon an den Schneidetisch, bevor die erste Klappe gefallen ist. Möchte gar nicht mehr die Zeit mit Drehen verschwenden. Ich habe ihm das mal auf den Kopf zugesagt. Da hat er mich angeschaut und geantwortet: Ja, du hast Recht. Er hat sogar die Musik schon im Kopf. Für mich ist das ein Phänomen - ich weiß ja nicht mal, was ich morgen zu Abend essen möchte. Und so war Kubrick auch. Sie sind Nervensägen, oder auf Englisch "a pain in the ass", weil sie genau das haben wollen, was sie schon im Kopf haben. Und vorher lassen sie dich nicht in Ruhe. Der Unterschied besteht nur darin, dass Kubrick auf eine harte Weise gnadenlos war und Bully ein sehr höflicher, umgänglicher Mensch ist und sagt: "Das war schon ganz super, das haben wir schon mal. Aber mach es ruhig noch einmal". Was übersetzt nichts anderes bedeutet, als: "Das war Scheiße, mach das jetzt endlich mal so, wie ich es haben möchte".


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