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Königin Metapha



Königin Metapha ist Herrscherin über die Welt. Sie wurde im Sommer des Jahres 2303 vom Weltarbeitsamt als Schwangerschaftsvertretung in dieses Amt berufen...

Ihre Regierungsentscheidungen fällt sie stets zusammen mit den ihr untergeordneten Senatoren...

Weitere Infos bietet das Begleitbuch Thesen - Hintergründe - Analysen



Anja Kling spielt die Rolle der Königin Metapha...



Interview mit Anja Kling...

Fangen wir mit einer Frage an, die früher oder später für uns alle wichtig wird: Machen Zeitreisen Jetlag?
(lacht) Ja, total! Du bist ständig fertig, müde und kaputt.

Was ist spannend daran? Und was mühsam?
Also, mal ernsthaft: Wenn man das so dreht, ist das natürlich der ganz normale Drehstress. Nicht anstrengender oder weniger anstrengend als jede andere Szene. Aber wenn wir irgendwann die technischen Möglichkeiten hätten und ich eine Zeitreise machen könnte, wäre das schon sehr großartig und ich würde jeden Jetlag dafür in Kauf nehmen. Ich würde zu gerne mal in die Vergangenheit reisen, aber noch viel lieber in die Zukunft. Einfach nur mal gucken...

Nehmen wir an, es wäre möglich: Wie weit in die Zukunft würdest du gehen wollen?
150, 200 Jahre würden mir schon reichen. Mal gucken, was meine Ur-Ur-Ur-Enkel machen. Wie die dann wohnen. Mich würde alles in der Zukunft interessieren. Auch, was in 1000 Jahren so passiert. Dass ich nicht mal die nächsten 100 Jahre erleben werde, ist schon eine traurige Vorstellung. Schrecklicher Gedanke: Wenn's gut geht, sind es noch 50Jahre. 60 wird schon knapp. Was danach kommt, werde ich verpassen.

Kommen wir zu deiner Rolle und der Geschichte: Königin Metapha hat die nicht ganz einfache Aufgabe, die Welt zu retten.
Richtig. Erstmal geht's ihr nur um die Welt. Aber zum Ende entdeckt sie auch noch die Liebe - das mit der Welt passiert dann eher so nebenbei.

Warum ausgerechnet mit der Mannschaft der "Surprise", dem - zumindest für Laien - wahrscheinlich sinnlosesten Raumschiff des Universums?
Das waren einfach die einzigen, die man noch einsetzen konnte. Alle anderen waren schon voll mit der Abwehr der marsianischen Kampfkeksgeschwader beschäftigt. Dass Metapha dann mit denen auf Zeitreise geht, ist eigentlich mehr ein Unfall. Es passiert aus der Situation heraus: Einer der Senatoren will mich - also Metapha - retten, weil die Regierungskuppel angegriffen wird und setzt mich mit auf die Zeitmaschine. Und deshalb bin ich zwangsweise bei der ganzen Reise dabei. (lacht) Hätte er mich da nicht drauf gesetzt, hätte ich nur zwei Drehtage gehabt.

Wenn wir jetzt tiefer in die Geschichte einsteigen, verraten wir zuviel. Deshalb Themenwechsel: Wie war die Arbeit mit Bully? Und wie ist er im Vergleich zu anderen Regisseuren?
Man hat ja sehr selten die Konstellation, dass der Regisseur gleichzeitig Hauptdarsteller, Autor und Produzent ist. Was in der Praxis heißt: Verantwortlich für alles. Ich hätte großes Verständnis gehabt, wenn Bully sich zwischendurch zurückgezogen hätte. Wenn er gesagt hätte: Kinder, ich habe jetzt die Nase voll, alle wollen irgendwas von mir. Mit jedem Pups-Problem kommt ihr zu mir. Sprecht mich bitte einfach nicht an! Sonst verweisen dich Regisseure an den Produzenten, wenn du ein Problem hast. Oder an den Autor, wenn es um Texte geht. In diesem Fall war das eben alles eine Person: Bully. Und ich finde es schlicht bewundernswert, dass er in der ganzen Zeit nicht ein einziges Mal die Nerven verloren hat. Ich hätte das so nicht geschafft. Er war immer ruhig und fröhlich und hat am Set einfach nur seine Energie ausgestrahlt und seine Lust, diesen Film zu machen. Und das hat sich auf das ganze Team übertragen. Man hat das ganz stark gemerkt: Alle waren mit Feuereifer dabei und hatten Spaß und wollten einfach was ganz tolles machen. Bei einer solchen Atmosphäre ist es fast egal, wie das Ergebnis am Ende aussieht. Man hat zumindest beim Drehen schon mal so ein positives Gefühl. Und in diesem Fall hing das eben ganz stark von Bully ab. Aber lass mich auch noch etwas zum gesamten Team sagen: Die kannten sich ja fast alle schon vom "Schuh des Manitu" und haben einfach an einem Strang gezogen. Das war sehr schön zu beobachten und hat sich auf die Neuen - also auf Til und mich - übertragen. Das fand ich erstaunlich und habe es sehr genossen. Es war einfach ein richtig schönes Arbeiten.

Es heißt immer, komische Rollen seien sehr viel schwieriger, als die ernsten. Hast du diese Erfahrung auch gemacht?
Naja, meine Rolle ist ja eher ernst...

Sorry! Metapha hat ja den tragischen Part...
Das nun auch nicht. Was ich meine, ist: Die Komik entsteht durch etwas anderes. Zumindest was die Figuren betrifft, die Til und ich spielen. Christian, Rick und Bully haben ihre Vorlage durch die bullyparade. Aber bei uns entsteht der Witz vor allem durch die Situationen und Dialoge, in die wir eingebunden werden. Nicht dadurch, dass ich irgendwelche lustigen Grimassen beherrsche. Das ist in meiner Rolle nicht gefordert. Trotzdem - das Genre an sich war für mich komplett neu und dadurch auch sehr spannend. Ich bin vorher nie so besetzt worden. Was nicht schlimm ist, weil ich die dramatischen Figuren auch sehr mag. Ob das eine schwerer zu spielen ist, als das andere, kann ich nicht sagen. Ich glaube aber: Grundsätzlich ist es schwieriger, eine Komödie zu machen. Das hängt weniger mit den Einzelleistungen der Schauspieler zusammen, sondern eher mit Inszenierung, Timing und Schnitt. Jemanden zum Weinen zu bringen ist sicher einfacher, als dafür zu sorgen, dass ein Publikum so richtig lacht.

Wie oft musste ein Take wiederholt werden, weil ihr selbst am Set in Gelächter ausgebrochen seit? Oder hattet Ihr alles längst so oft gelesen, dass das nicht mehr passieren konnte?
Doch, passiert ist das schon manchmal. Und das waren dann Momente, die ich total geliebt habe.

Die Kulissen, das Umfeld, in dem ihr gespielt habt sind ja zu einem erheblichen Teil erst später digital am Computer entstanden. War das beim Dreh eine Herausforderung an deine Phantasie?
Nein, eigentlich nicht. Bully hat uns schon sehr genau erklärt, wie die Szene später aussieht und was da passieren wird. Ich konnte mir das also schon ganz gut vorstellen. Was ich mir aber überhaupt nicht vorstellen kann ist, wie man das technisch umsetzt. Da ist eine blaue Wand hinter uns - und im Kino sieht's so aus, als würden wir durchs All fliegen... Das wird mir immer ein Rätsel bleiben. Was nicht viel heißt, denn mir ist selbst das Handy ein Rätsel und mit meinem Computer bin ich auch noch nicht wirklich befreundet. Aber beim Drehen habe ich damit kein Problem. Wenn man mir sagt: Stell dir vor, so und so wird das aussehen, dann stelle ich mir das eben vor.


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